IN THE MEANTIME
Ein Therapieplatz lässt sich nicht immer sofort finden. Hier findest du Möglichkeiten, die dich während der Suche unterstützen können. Die Inhalte ersetzen keine professionelle Behandlung, können dir aber dabei helfen, die nächste Zeit etwas besser zu bewältigen.
Wenn du gerade Unterstützung brauchst
Hausärztliche Praxis als erste Anlaufstelle
Die hausärztliche Praxis kann zuhören, erste Fragen einordnen und an passende Stellen weitervermitteln.
Anlaufstelle finden
Psychotherapeutische Sprechstunde
Ein erstes Gespräch zur Orientierung und zur Klärung, welche Unterstützung passend sein könnte.
Mehr erfahren
Terminservicestelle 116117
Hilft bei der Suche nach Terminen für psychotherapeutische Sprechstunden.
Kontakt prüfen
Psychosoziale Beratungsstellen
Bieten vertrauliche Gespräche und Unterstützung bei sozialen oder persönlichen Belastungen.
Beratung suchen
Sozialpsychiatrischer Dienst
Eine kommunale Anlaufstelle, besonders wenn Belastungen den Alltag stark beeinflussen.
Angebot finden
Selbsthilfegruppen
Ein Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, kann entlastend sein.
Gruppen entdecken
Online- und Telefonberatung
Anonyme Gesprächsangebote können eine erste, niedrigschwellige Unterstützung sein.
Beratung finden
Psychiatrische Institutsambulanz
Ambulante fachärztliche Unterstützung, wenn eine intensivere Begleitung hilfreich erscheint.
Anlaufstelle finden
Manches davon kann unterstützend sein — es ersetzt keine Behandlung.
Einen einfachen Tagesrhythmus festlegen
Manchen Menschen hilft eine sanfte Struktur für den Tag, ohne dass alles perfekt laufen muss.
Regelmäßig essen und trinken
Kleine, verlässliche Mahlzeiten können helfen, den Körper nicht aus dem Blick zu verlieren.
Schlafzeiten möglichst konstant halten
Ein wiederkehrender Abendrhythmus kann ein ruhiger Orientierungspunkt sein.
Kurze Bewegung oder Zeit draußen
Ein kurzer Weg ans Licht oder an die Luft kann sich manchmal stimmig anfühlen.
Kontakt zu einer vertrauten Person halten
Eine kleine Nachricht oder ein Gespräch kann Verbundenheit herstellen.
Gefühle und Symptome notieren
Notizen können dabei helfen, Veränderungen wahrzunehmen und Gespräche vorzubereiten.
Belastende Situationen frühzeitig erkennen
Es kann hilfreich sein, wiederkehrende Auslöser behutsam zu beobachten.
Eine persönliche Notfallliste erstellen
Eine kleine Liste mit hilfreichen Schritten kann an schwierigen Tagen Orientierung geben.

EINE SEITE FÜR DICH
Deine persönliche Support List
Ein kleiner Ort für alles, was dir Halt geben kann. Du kannst ihn so füllen, wie es für dich passt.
Menschen, die ich kontaktieren kann
Orte, an denen ich mich sicher fühle
Dinge, die mich kurzfristig beruhigen
Professionelle Anlaufstellen
Meine nächsten vereinbarten Termine
Für schwierige Tage
Eine kurze Übung zur Orientierung im Moment — keine Notfallbehandlung.
01 — Beide Füße auf dem Boden spüren
02 — Langsam ausatmen
03 — Fünf Dinge im Raum benennen
04 — Eine vertraute Person kontaktieren
05 — Den nächsten kleinen Schritt auswählen
FÜR MOMENTE, DIE SICH ZU VIEL ANFÜHLEN
Diese Impulse können einen Moment strukturieren. Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Ein Gefühl benennen
Manchmal kann es helfen, leise zu benennen, was gerade da ist: Angst, Leere, Druck oder Erschöpfung.
Den Blick im Raum wandern lassen
Suche in Ruhe nach Formen, Farben oder Gegenständen, die gerade neutral oder angenehm wirken.
Mit dem Körper Kontakt aufnehmen
Spüre den Halt eines Stuhls, den Boden unter den Füßen oder die Temperatur einer Tasse in den Händen.
Die Zeit kleiner machen
Statt den ganzen Tag zu betrachten, kann nur der nächste überschaubare Schritt im Fokus stehen.
Eine ruhige Verbindung suchen
Eine vertraute Stimme, eine kurze Nachricht oder gemeinsam still sein kann entlastend sein.
Unterstützung rechtzeitig einholen
Wenn Panik, Hoffnungslosigkeit oder Anspannung zunehmen, kann professionelle Hilfe ein wichtiger nächster Schritt sein.
WENN GERADE NICHTS LEICHT IST
Du musst nicht alles lösen. Such dir nur einen kleinen Schritt aus, der gerade machbar wirkt.
Ankommen
Schau dich im Raum um. Nenne im Kopf drei Dinge, die du siehst.
Halt finden
Setze beide Füße bewusst auf den Boden oder lehne dich an eine stabile Fläche.
Tempo senken
Mach nur eine Sache: einen Schluck trinken, ein Fenster öffnen oder kurz sitzen bleiben.
Nicht allein bleiben
Wenn es möglich ist, schreib einer vertrauten Person: „Kannst du kurz da sein?“
Wenn der Druck ein wenig nachlässt, kann ein kurzer Blick zurück helfen — nicht, um alles zu bewerten, sondern um eine nächste Unterstützung zu erkennen.
WICHTIGE INFORMATION
Wenn es akut wird
Wenn du dich oder andere in unmittelbarer Gefahr siehst, rufe 112 oder gehe in die nächste psychiatrische Notaufnahme. Weitere Unterstützung erhältst du über den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 und die TelefonSeelsorge.
112 · Psychiatrische Notaufnahme · 116117 · TelefonSeelsorge: Kontaktangaben vor Veröffentlichung unbedingt verifizieren.
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Hinweis: Diese Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.

